Fakten

Mehr als die Hälfte der Deutschen hat Schwierigkeiten im Umgang mit Gesundheitsinformationen.

Sie finden es beispielsweise schwierig, die Vor- und Nachteile von verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu beurteilen oder wissen nicht, wann sie eine zweite Arztmeinung einholen sollen. Insbesondere Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status, Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Menschen und chronisch Kranke weisen eine geringe Gesundheitskompetenz auf. Auf dieser Seite präsentieren wir die Kernfakten zu Gesundheitskompetenz in Deutschland und im internationalen Vergleich.

HLS-EU Der Film

Der Film erklärt, was unter dem Begriff Gesundheitskompetenz verstanden werden kann und gibt Aufschluss über Auswirkungen einer eingeschränkten Gesundheitskompetenz. Er stellt das Vorgehen sowie Ergebnisse des European Health Literacy Surveys (HLS-EU) vor.

HLS-EU Der Film. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite von Health Literacy Europe unter: www.healthliteracyeurope.net

Factsheet Gesundheitskompetenz

Das Factsheet der Universität Bielefeld gibt einen Überblick über aktuelle Befunde zur Gesundheitskompetenz in Deutschland.
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Gesundheitskompetenz die Fakten

Die Publikation „Gesundheitskompetenz - Die Fakten" bündelt das aktuelle Wissen zum Thema Gesundheitskompetenz. Sie ist die deutsche Übersetzung des im Jahr 2013 von der WHO veröffentlichten Berichts "Health Literacy. The solid facts".
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Gesundheitskompetenz im europäischen Vergleich - Ergebnisse des HLS-EU

Die nachfolgende Grafik zeigt die Ergebnisse des European Health Literacy Surveys (HLS-EU), der 2011 durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 8.000 EU-Bürger in acht europäischen Ländern befragt. Deutschland hat an dem HLS-EU ausschließlich mit einem Bundesland (NRW) teilgenommen.

Quelle: HLS-EU Consortium (2012), Schaeffer et al. (2012)

 

Gesundheitskompetenz in Deutschland - Ergebnisse des HLS-GER

Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse für Deutschland liefert der German Health Literacy Survey (HLS-GER). Er nimmt auch das Health-Literacy-Niveau vulnerabler Zielgruppen wie älterer Menschen oder Migranten in den Blick. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Grafik zusammengefasst.

Quelle: Schaeffer et al. (2012)